Neteller mit leichten Schwierigkeiten

20. März 2008

Neteller warnt vor “Phishing Mails”. Der bekannte Online Zahlungsanbieter Neteller warnt jetzt seine Kunde vor gefährlichen “Phishing Mails”. Ein relativ neuer „Volkssport“ unter kriminellen Trickbetrügern im Internet im Techniklexikon ist das so genannte Phishing. Der Begriff leitet sich ab vom „Fischen“ nach persönlichen Daten, wobei durch den Insider-Jargon („Leetspeak“) aus dem „f“ ein „ph“ wurde. Phishing ist eine häufige Variante des Identitätsdiebstahls. Kunden von Neteller sollen E-Mails mit gefälschten WWW Adressen bekommen haben. Beim Öffnen der URLs sollen die persönlichen Daten der Neteller Kunden ausspioniert werden um somit an die Passwörter und Login Daten zu kommen. Betrüger verwenden diese Daten um die Konten leer zu räumen.

Neteller Kunden werden in den gefälschten E-Mails dazu aufgefordert seinen Account bzw. neue Funktionen im Account freizuschalten. Der Absender der E-Mail sieht auf den ersten Blick aus, wie eine offizielle E-Mail von dem Unternehmen. Mit der E-Mail Adresse “communications@neteller.com” wurden die meisten E-Mails an die Kunden versendet.

Um solche Vorfälle zu minimieren führt Neteller Anfang April 2008 wieder das so genannte IP-Tracking ein. Dadurch kann genau der Ort festgestellt werden, von wo der User sich am Konto anmeldet, um einen Geldtransfer zu starten. Die Adresse des Neteller Kunden muss mit dem Standort der bei der Anmeldung bzw. in den persönlichen Daten eingetragen worden ist identisch sein. Mit diesem Verfahren möchte Neteller wieder Vertrauen in das System schaffen und seine Kunden Sicherheit geben.

Nach langem hin und her stellte man doch fest, dass die Mail wirklich von Neteller versendet worden ist, aber einige Mitarbeiter nichts von der Aktion gewusst haben. Neteller wollte für Kunden, die Geldtransfers aus dem Ausland tätigen wollen, einen bestimmen Link verwenden sollen.

Vom Management von Neteller wurde folgendes Statement veröffentlicht: “Neteller nimmt Online-Betrug sehr ernst und verwendet die letzten Dienste und Techniken, um Lücken schnell wahrzunehmen und rasch zu schließen. Wir bitten unsere Kunden und die Öffentlichkeit, verdächtige E-Mails an phishing@neteller.com zu schicken. Wir prüfen alle Meldungen und ergreifen dann wenn notwendig dementsprechende Maßnahmen.”

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2 Kommentare

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abelina
20. März 2008 - 23:38

na ja kennt man ja zuhauf, wer intelligent ist öffnet halt nur die mail liest sie durch und klickt net weiter !!!! dann auf die entsprechende seite nur durch die direkte url eingabe oder die aus seiner favoritenleiste.
man entgeht so einigem ärger wenn man net richtig abgesichert ist.
mir ist das einmal passiert aber das nichteinmal durch direkten anklick, war zwar nur ein kleiner fisch aber trotzdem ein bissl stress.
also immer zuerst lesen dann klicken

gruss
abelina

abelina
21. März 2008 - 03:53

übrigens sollte man das nicht mit dieser überschrift hier posten, denn sind wohl schwierigkeiten von allen zahlungsanbietern !!

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