Manipulierte Spielautomaten – 70000 € Beute
24. April 2008Die Staatsanwaltschaft Ansbach ermittelt gegen sechs Männer die durch manipulierte Spielautomaten 70.000 € erbeutet haben. Die Anklage lautet gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs in mehreren staatlichen Spielbanken. Insgesamt hat die Truppe, im Raum Feuchtwangen und Garmisch-Partenkirchen, 24 Automaten manipuliert. Dabei wurde den Automaten Einwürfe von mehreren 50 Cent-Münzen simuliert, in Wirklichkeit wurde allerdings keine einzige Münze eingeworfen.
Nach einem kurzen Spiel betätigten sie die Auszahlungstaste und kassierten ihren „Gewinn“. Um nicht aufzufallen wechselten sich die Männer kontinuierlich ab, dennoch wurde das Sicherheitspersonal nach einiger Zeit auf sie aufmerksam und informierte die Polizei.
Hauptverantwortlicher war ein 45-jähriger Österreicher der die Hälfte der Einnahmen für sich beanspruchte, er verweigert bislang noch die Aussage. Von der Beute konnte nur noch 18.000 € sichergestellt werden, der Verbleib der Restsumme ist weiter unklar. Da fünf der sechs Beteiligten über hohe Schulden verfügen, wird das Geld vermutlich nicht wieder auftauchen.
