Bau Stopp in Macau
8. März 2009Die Finanzkrise macht auch auf der anderen Seite der Weltkugel keinen halt. In den letzten Jahren versuchten Investoren die kleine in der Nähe von Hongkong gelegene ehemalige portugiesische Kolonie in ein zweiten Las Vegas zu verwandeln. Durch günstige Arbeiter und schmale bürokratische Hierarchien hat sich Macau mit dem Bau von neuen Kasinos einen Platz im großen Glücksspiel Markt schaffen können. Einer der größeren Investoren und Bauunternehmen die Las Vegas Sands Corporation hat sich jetzt entschlossen finanzielle Mittel vorerst von Macau nach Singapur zu verlagern. In Singapur wird aktuell eines der größten Kasinos Asiens gebaut. Um diesen Komplexen Bau fertig stellen zu können, benötigt es flexible finanzielle Mittel.
Der Komplex besteht aus insgesamt drei 200 Meter hohen Casino Hochhäusern. Die benötigte Fläche dafür wurde aus dem Meer gewonnen. Das “Marina Bay Sands” kostet als komplettes Projekt über 55 Milliarden US-Dollar. Um diese Summe realisieren zu können musste die Las Vegas Sands Corporation vorerst die Projekte in Macau auf Eis legen.
Der Komplex umfasst nicht nur Kasinos, sondern auch mehrere Hotels, Bars und Restaurant. Ein Schwerpunkt in Sachen Glücksspiel wollen die Verantwortlichen auch im Bereich Poker legen. Damit sollte zum Beispiel einem Tour Stopp der Asian Poker Tour nichts mehr im Weg stehen. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch den Komplex einen festes Standbein in der Pokerszene schaffen zu können und internationale Spieler in das Casino zu locken. Dazu gehören natürlich auch Turniere und andere Live Events.
Ob sich diese gigantische Investition bezahlt machen wird bleibt wohl fraglich. Sicher wird der Komplex seinen Gästen allen nur erdenklichen Luxus bieten können.
