Geldwäsche bei Full Tilt Poker?!
5. April 2010Immer wieder wurde Glücksspiel Unternehmen bzw. Poker Seiten Vorgeworfen eine ideales Instrument für Geldwäsche zu sein. Die uneingeschränkten “Öffnungszeiten” und der Vielzahl an Menschen die Poker Räume anlocken, hat es schon immer schwarze Schafe gegeben. Gerade in den USA versuchen die Poker Anbieter mit staatlichen Behörden zusammenzuarbeiten, um schwarze Schafe besser aufzuspüren zu können. Auch das FBI mischt im Kampf gegen Geldwäsche aktiv mit.
Die “Financial Times” hat diese Woche berichtet, dass Full Tilt Poker derzeit von einer Federal Grand Jury in Manhattan unter die Lupe genommen wird, um festzustellen, ob die Poker Seite in irgendeinem Zusammenhang gegen das US-Glücksspiel Gesetz verstoßen hat oder sich bei der Geldwäsche beteiligt hat. Obwohl Details der Ermittlungen noch nicht öffentlich gemacht werden, steht Full Tilt Poker und einige Personen wie Chris Ferguson und Howard Lederer, die angeblich die Fäden in der Hand halten, auch unter Verdacht illegale Geschäfte im Zusammenhang des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act begangen zu haben.
Noch will niemand bei Full Tilt Poker zu diesen Anschuldigungen Stellung nehmen, oder sich zu irgendwelchen Maßnahmen äußern. Wahrscheinlich werden die Untersuchungen keine erheblichen illegalen Aktivitäten ans Licht bringen und die Anschuldigungen können fallen gelassen werden.
