Es kann nicht immer aufwärts gehen
28. Dezember 2008Die weltweite Finanzkrise hat Casinos vieler Länder getroffen, so auch Griechenland. Seit 1995 wurde die erste Casino Konzession vergeben und von dort an stieg der Umsatz in den Casinos stetig an. So war der Umsatz im Jahr 2004 zum Beispiel bei 2.4 Mrd. € und letztes Jahr schon bei 3.2 Mrd. €. In den letzten zehn Monaten mussten sie das erste Mal ein Minus einstecken.
Eigentlich sind die Griechen ein spielfreudiges Volk, sie geben ganze zwei Prozent ihres Pro-Kopf-Einkommens für das Glücksspiel aus, der weltweite Durchschnitt liegt bei 0.5 Prozent. Klingt nach einer guten Statistik, die für die Casinos spricht, so wird auch jedes Jahr schätzungsweise 15 Mrd. € in das Glückspiel investiert. Davon entfallen rund 6 Mrd. € in die Totto Lotto, 3.2 Mrd. für die Casinos und weitere 6 Mrd. auf illegale Wettspiele und Internet Casinos.
Durch die Finanzkrise ist das Geld in den Taschen der Zocker leider geringer geworden, und die Einsätze werden so niedriger und damit auch der Umsatz der Casinos, aber Griechenland steht damit nicht alleine auch andere Länder hat es getroffen.
Die griechischen Casinos hoffen darauf dass die Umsätze steigen, denn so ein Minus gab es noch nie.
Einen guten Zeitraum haben sie ja gefunden, zwischen Weihnachten und Sylvester ist es traditionell immer besser, so auch im Casino Loutraki, letztes Jahr von Heilig Abend bis Sylvester besuchten 50.000 Spieler das Casino. 37.5 Millionen € wurden liegen gelassen aber es wurden 28 Millionen € als Gewinn mit genommen.
