Bwin muss Turniersieger disqualifizieren
27. Januar 2009Da hatte sich Jonas Klausen wohl schon zu früh über seinen Gewinn beim Sunday’s Big Deal. Nachdem er das Online Event souverän für sich entscheiden könnte und sich über die Siegesprämie von 42.500 $ freute, teilte bwin ihm mit das Preisgeld unter den weiteren Teilnehmern aufzuteilen und seinen Sieg nachträglich abzuerkennen und gleichzeitig seinen Account zu sperren.
All die Probleme sind nur entstanden weil Jonas Klausen in einem Pariser Hotel mit weiteren Teilnehmern des Sunday’s Big Deal dieselbe Internet IP teilte. Dabei ist Klausen kein unbekanntes Blatt. Bereits in der Vergangenheit konnte er sich mehrere Preisgelder bei größeren Pokerturnieren, wie der World Series oft Poker in Las Vegas sichern. Ob es Pech ist oder wirklich ein Betrugsversuch war, weiß leider niemand. Fakt ist jedoch dass sich Klausen mit weiteren dänischen Spielern dieselbe IP bei dem Turnier geteilt hat. Zwar leugnet Klausen, dass es irgendwelche Absprachen oder gar gemeinsam in einem Zimmer gepokert zu haben, trotzdem haben sie sich im selben Netzwerk befunden. Tatsache ist, dass die AGB von bwin diese nicht erlaubt und somit nicht toleriert kann.
Irgendwie scheint die ganze Sache für ihn sehr ungeschickt gelaufen zu sein. Inzwischen hat sich Klausen einen Anwalt zur Seite geholt. Mit der Hilfe des Anwaltes möchte er doch noch an seine Siegesprämie kommen und eine Entschuldigen von bwin erreichen. Es wird wohl nicht einfach für ihn werden, zwar hat er seine Geschichte sehr glaubwürdig erzählt, jedoch geht es um über 40.000$. Andere Spieler könnten sich schnell ungerecht behandelt werden und bwin muss auf die Interessen von allen Parteien achten. Vielleicht sollte man Turniere in dieser Größenordnung nicht gerade von einem offenen Wlan bzw. einen Hotelzimmer bestreiten.

(Quelle: mermaidpoker.com)
