Annie Duke vs US Kongress
22. Juli 2010In den USA gibt es momentan erneute Anhörungen und Diskussionen zum Thema Online Poker bzw. Online Glücksspiel. Aktuell wird durch den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act kurz UIGEA das Online Poker für US Bürger untersagt. Viele Pokerräume akzeptieren keine Spieler mehr aus den Staaten. Viele Banken sind angewiesen worden, Transaktionen die mit illegalem Glückspiel in Verbindung gebracht werden könnten zu blockieren. Die Lobby gegen den UIGEA ist in den letzten Monaten immer stärker geworden und somit Fordern inzwischen auch etliche Politiker die Abschaffung des UIGEA. Der Republikaner Barney Frank hatte einen neuen Gesetzesentwurf für Online Poker bzw. dessen Regulierung in den USA vor den Kongress gebracht.
Dieser wurde letzte Woche vor dem amerikanischen Kongress zur Sprache gebracht. Mit dabei war auch die Pokerprofi Spielerin Annie Duke. Sie konnte als Zeugin ihre Argumente vor dem Delegierten vorbringen. Frau Duke wurde als offizielle Vertreterin der Poker Player Alliance angehört. Mit dabei waren noch Tom Malkasian vom kalifornischen Commerce Casino, Rechtsberater Micheal Fagan, Ed Williams von der Credit Union National Association und Lynn Malerba vom Mohegan Stamm als Vertreter der von Indianern betriebenen Casinos.
Nur Fagan und Malkasian waren gegen die Gesetzesvorlage. Alle anderen verteidigten sie vor dem Kongress. Schon diese Woche soll das Gesetzt zur Abstimmung ins Repräsentantenhaus gebracht werden.

